Der Einstieg ist entweder rechtsufrig im Flachstück vor der Schlucht, bei besprühter Mauer an der Straße über Gleise tragen oder linksufrigen bei einem Raftcamp flussabwärts kurz vor Beginn der Schlucht.
Die Beschreibung bezieht sich auf eine Befahrung im August 2008 mit geschätzter Wasserführung von 30m³/s.
Durch den vorgelagerten Stausee hat der Chui im Gegensatz zu seinem größten Zubringer dem Chong-Kemin klares warmes Wasser.
In der Ebene mäandriert der Chui im seichten Schwemmland hin und her. Langsam steigern sich die Schwierigkeiten. Zu Beginn bestehen die Schwierigkeiten in kleinen welligen Schwellen. Hat man die Brücke der Hauptstraße erreicht, gräbt sich der Fluss in die "Boom Gorge" ein.
Von der Straße ist nun nur noch wenig zu hören.
Bei unserem Wasserstand im August 2008 erreichte keine Stelle den vierten Grad. Der Fluss ist auf Grund der Landschaft und der ständigen schönen Dreierstellen trotzdem interessant und auf Grund seiner Klarheit eine echte Abwechslung zum gletschergrauen wuchtigen Chong-Kemin.
Von rechts mündet nach circa 18km der Chong-Kemin mit meist gletschertrübem Wasser. Das Zuschusswasser führte im August 2008 zu einer Verdopplung der Wassermenge. Von der hohen Brücke kurz nach dem Zusammenfluss lässt sich der Charakter Abschätzen. Die schwierigste Stelle befindet sich circa 300m nach der Brücke. Ein kurzer, wuchtiger Katarakt endet in einer mittigen Walze, am einfachsten l vorbei. Wenig später ist der Ausstieg rechtsufrig erreicht.
Der Ausstieg ist 2km unterhalb der Mündung des Chong-Kemin, an einer rechtsufrigen Wasserableitung führt eine Treppe zu einem Bauerngehöft.

eine Wucht in allen Belangen

im mittleren Abschnitt

die Schlucht wird wieder weiter

nach der Mündung des Chong-Kemin