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Donau: Wien - Esztergnom 199km WW 0
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Einstieg, put-in
Wien Freudenau
48.172153,16.479492   km 0
Ausstieg, take-out
Esztergnom
47.791939,18.731689   km 199
online Fluss Pegel LattePegel Linz
NW/MW/HW = 350/400/486cm aktuell: 356cm
Ein Bericht von der Tid:
49. Internationale Donautour 2004
Nach dem Ausfall eines Frankreich-Urlaubes war ich auf der Suche nach sportlichem Ersatz und stellte fest, dass die TID dem gleichen Jubiläum entgegensieht wie ich selbst.  Von 13.-28.7. konnte ich mich für die Etappe Wien - Mohacs freimachen, auch der Rücktransport mit den deutschen Kameraden war schnell gesichert. Mein gelbes Seayak lag schon lange im Bootskeller, die Campingausrüstung für 2 Wochen musste noch ergänzt werden. Am Vorabend traf ich in der Marina Wien-Freudenau (Strom-km 1926) die etwa 150-köpfige Truppe, die aus allen Donauanrainerstaaten, aber auch aus Australien oder Dänemark  kamen und mit Kanus, Faltbooten oder schnellen Kajaks unterwegs waren. Bei kühlen Regenschauern starteten wir zeitig (TID´ler sind meist um 6 Uhr schon unruhig), um die Schleusung durch das Kraftwerk nicht zu versäumen. Endlich freie Fahrt bis Hainburg, wo die erste Etappe endete. Wie in allen Stationen erfolgte abends die "Fütterung" mittels pannonisch-paprizierter Spezialitäten aus dem Kessel. Sonst bestand die einzige Arbeit im Ent-u. Bepacken der oft 100 kg schweren Boote sowie Zeltaufbau.
Bald lernte ich meine Mitpaddler kennen, darunter alte Bekannte aus Ybbs, aber auch Linzer und Wiener Freunde. Die Ungarn stellten eine lustige, junge Truppe, während der Altersschnitt der deutschen Teilnehmer doch eher über 60 Jahren lag. Nach einer kurzen Etappe bis Bratislava war bereits ein Ruhetag zur Besichtigung der Stadt angesagt. Die Livemusik am Campingplatz tröstete uns über das hartnäckige Schlechtwetter hinweg.
Am 16.7. erwartete uns der breite Stausee vor Cunovo, auf dem wegen des Nieselregens kaum ein Ufer zu erkennen war. Endlich die Schleusung in den Donau-Altarm, dann weiter auf stehendem Wasser bis zur Stufe von Dunakiliti, deren Schleuse uns wieder in fließendes Wasser entließ. Nach über 6 Stunden Fahrzeit erreichten wir das berüchtigte "Gelsencamp" bei Gabcikovo. Wenigstens gab es überall kaltes Bier, denn mittlerweile stieg die Temperatur sprunghaft von 14 auf 34 Grad! Durch die Tiefebene der riesigen Schüttinsel führte uns die Tour über Komarno (Camp im Yachtclub) weiter nach Esztergom, dessen großer Dom uns bereits von weitem entgegenblickte.
Fortsetzung siehe Donau Ungarn Esztergnom - Mohács

erstellt: 19.8.2004 Walter Mück  
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